Als Mitglied des Pouliquen-Teams seit etwa 15 Jahren ist er im Unternehmen für die Logistik zuständig und bereitet Ihre Gemüsebestellungen mit größter Sorgfalt vor.
Er ist Mitte 30, ein echter Bretone, seine Kollegen schätzen seine sympathische Art und seine Tatkraft – Heute stellen wir Ihnen also das Porträt von David Le Duff vor, Logistiker und Kommissionierer bei Pouliquen (und Fußballspieler in seiner Freizeit).
Transport und Logistik sind ihm bestens vertraut
Davids Arbeitstag teilt sich in zwei große Aufgaben auf. An jedem Vormittag ist er das Bindeglied zwischen dem Verkaufsteam und der Produktion. Er ist damit der Garant dafür, dass die Informationen in unserem Unternehmen gut weitergeleitet werden.
Außerdem übernimmt er die Aufgabe, den Transport des morgens auf der Versteigerung gekauften Frischgemüses für unsere Kunden zu organisieren. So bereitet er die Fahrtenblätter der Spediteure für die Abholung und Auslieferung des Gemüses in Frankreich und Europa vor.
“Jeder Tag ist anders. Wir haben zwischen 10 und 30 Abtransporte pro Tag. Dabei kann es sich sowohl um komplette LKWs als auch um gemischte Paletten handeln. Wir arbeiten hauptsächlich mit lokalen Unternehmen zusammen. Es ist uns ein besonderes Anliegen, Unternehmen aus unserer Region zu beauftragen. Diese Nähe ist für uns wichtig”.
David kam vor etwa 15 Jahren nach seinem Studienabschluss im Transportwesen (BTS Transport) zu Pouliquen und hat sich in seinem Beruf wertvolles Fachwissen angeeignet. Er hat auch vertrauensvolle Beziehungen mit unseren Spediteuren aufgebaut, was ein echter Pluspunkt ist, um unseren Kunden ein optimales Qualitätsniveau zu gewährleisten.
Vorbereitung der Bestellungen und Qualitätskontrolle
Sobald die Auslieferungstouren je nach den Verkäufen vom Vormittag organisiert sind, verlässt David das Büro und hilft direkt im Betrieb mit. “Ich mag diese Komplementarität. Ich könnte mir nicht vorstellen, den ganzen Tag nur im Büro zu sitzen”.
In der Produktion arbeitet er eng mit Pierre-Yves und Norbert zusammen, um die Bestellungen, insbesondere die Mischpaletten, zu kommissionieren. Alle drei sind auch in der Gemüse-Verpackungsstation tätig, um die Qualitätskontrolle zu gewährleisten, d. h. zu überprüfen, ob die Ware auch wirklich dem Lastenheft entspricht.
“Das gesamte Gemüse, das wir vermarkten, kommt von den Gemüse-Verpackungsstationen des Erzeugerverbandes Cerafel – Prince de Bretagne: davon gibt es drei im Finistère (29), drei in den Côtes d’Armor und eine in Saint-Malo, im Nachbardepartement Ille et Vilaine (35). Durch die Niederlassung von Pouliquen im Gemüseanbaugebiet Nord-Finistère ergibt sich eine fast unmittelbare Nähe zu einem Großteil dieser Stationen. Das ist ein enormer Vorteil”.
Neben der Qualitätskontrolle kümmert sich unser Trio auch um die Entsprechung mit den geltenden Produktnormen, was auch direkt in der Gemüse-Station passiert.
Versandmanagement, letzter Schritt, letzte Aufgabe
Am Ende des Tages ist es Zeit für den Versand. Die Spediteure holen die Ware gemäß dem von David morgens erstellten Fahrtenblatt ab. Mit seinen Kollegen Pierre-Yves und Norbert beaufsichtigt er die Verladungen, damit alles fehlerfrei läuft. Sie legen oft selbst Hand an und kümmern sich persönlich um diese Abtransporte.
Um 18 Uhr ist die überwiegende Mehrheit der LKWs bereits abgefertigt und unterwegs. Für unseren Logistiker ist nun Zeit für sein Familienleben… Oder fürs Fußballtraining und die Stollenschuhe.
Die traditionelle Schalotte ist einer der Stars in unserem Sortiment an frischem Gemüse. Wir haben diese Sorte aufgrund ihrer geschmacklichen Qualitäten und ihres von Hand durchgeführten Anbaus (Pflanzen und Roden von Hand) ausgewählt.
Im Jahr 2021 vermarktete Pouliquen 9000 Tonnen dieses kleinen Gemüses, das von den Verbrauchern in vielen Ländern geschätzt wird.
Entdecken Sie in Bildern den Produktionszyklus dieses Aliums, von der Anpflanzung bis zur Vermarktung.
Die Produktbeschreibung dieses Gemüses finden Sie hier.
Seit Beginn der 2000er Jahre vertreibt Pouliquen das Biogemüse von Prince de Bretagne. Im Jahr 2021 hat unser Team über 1000 Tonnen Bio-Frischgemüse vermarktet. Es ist an der Zeit, dieses spezielle Sortiment, das Prince de Bretagne seit 1997 entwickelt hat, ins Rampenlicht zu stellen. Eine Begegnung mit Marie-Amélie Lacroix, Bio-Produktmanagerin bei Prince de Bretagne.
Wie haben die Prince de Bretagne-Erzeuger ihre ersten Schritte im Bio-Gemüseanbau gemacht?
Das Bio-Sortiment von Prince de Bretagne begann mit einer Handvoll Pionierbauern im Jahr 1997. Zu Beginn arbeiteten sie vor allem mit den traditionellen Gemüsesorten der Bretagne: Blumenkohl, Zwiebeln, Kartoffeln… Im Laufe der Zeit wurde das Sortiment erweitert und andere Erzeuger stiegen in den Bio-Anbau ein. Von 35 Bio-Gemüsebauern im Jahr 2010 sind wir nun 2022 schon bei einer Anzahl von 151. Unser Bio-Sortiment umfasst heute 80 verschiedene Gemüsesorten, die im Freiland oder unter Witterungsschutz angebaut werden. Innerhalb von zehn Jahren hat sich diese Produktion vervierfacht.
Die Entwicklung unseres Bio-Sortiments in Bezug auf die Anzahl der Produktreferenzen und das Volumen hängt mit der zunehmenden Anzahl von Erzeugern in der gesamten Gemüseanbauregion von Prince de Bretagne zusammen.
Welche Verpflichtungen hat Prince de Bretagne gegenüber seinen Erzeugern und insbesondere den Bio-Erzeugern?
Man muss daran erinnern, dass Prince de Bretagne die Kollektivmarke ist, unter der das Gemüse der drei landwirtschaftlichen Genossenschaften der Nordbretagne vertrieben wird, die vom Cerafel [Vereinigung von Erzeugerorganisationen] koordiniert werden: die „SICA“ in Saint-Pol-de-Léon (29), „Maraîchers d’Armor“ (22) und „Terre de Saint Malo“ (35). Alle Prince de Bretagne-Erzeuger sind Mitglieder in einer dieser Genossenschaften, und alle sind an der Nordküste der Bretagne angesiedelt.
Neben den kommerziellen und logistischen Aspekten profitieren alle diese Erzeuger, die Mitglieder unserer Genossenschaften sind, von verschiedenen Dienstleistungen. Insbesondere verfügen wir intern über Einrichtungen, die der Forschung gewidmet sind, wie die Versuchsstation „Terre d’essai“ in Pleumeur-Gautier (22), deren Techniker Anbautests im Freiland und unter Witterungsschutz durchführen. Sie testen zum Beispiel in Versuchsdurchläufen verschiedene neue Anbautechniken, neue Gemüsesorten, etc. Auf diese Weise können Gemüsebauern, wenn sie in den Bio-Anbau einsteigen, sich bereits auf Erfahrungsberichte stützen, die auf der Grundlage von Versuchen unter realen Bedingungen basieren. Diese Ergebnisse sind für alle Erzeuger, die Mitglieder unserer Genossenschaften sind, zugänglich. Das Risiko ist also geringer, als wenn sie den Einstieg in den Bio-Anbau ganz allein machen würden. Die von „Terre d’essai“ durchgeführten Forschungsarbeiten sind gezielt dem Bio-Anbau gewidmet. Es gibt jedoch eine ähnliche Einrichtung für konventionelle Erzeuger, nämlich die Versuchsstation CATÉ in Saint-Pol-de-Léon (29).
Welchen Platz räumt Prince de Bretagne dem Bio-Anbau ein?
Heute haben alle unsere landwirtschaftlichen Versuchsprojekte, unabhängig davon, ob es sich um konventionelle oder Bio-Landwirtschaft handelt, einen Bezug zur Umwelt: Einschränkung und Management von Wasserknappheit, Begrenzung synthetischer Betriebsmittel (im konventionellen Bereich, da es im Bio-Bereich keine gibt…). Die Begleitung auf dem Weg zum Bio-Anbau äußert sich auch in konkreten Maßnahmen. Beispielsweise gewähren alle unsere Genossenschaften Erzeugern, die auf Bio umstellen wollen, für die Dauer der Umstellung, d. h. 2 bis 3 Jahre, einen Zuschuss von 300 €/ha für Freilandanbau und 7500 €/ha für den Anbau unter Witterungsschutz. Dies ist eine kleine finanzielle Unterstützung, die es ihnen ermöglicht, diese Übergangsphase gelassener zu bewältigen, bis sie das Bio-Label erhalten.
Unsere Genossenschaften bieten Landwirten, die sich auf Bio umstellen oder neu einsteigen wollen, auch administrative Unterstützung an, insbesondere bei der Beantragung der Zertifizierung.
Wir haben auch den Vorteil, dass in denselben Genossenschaften Bio- und konventionelle Erzeuger zusammenarbeiten, die sich über ihre technischen oder wirtschaftlichen Probleme austauschen können. Dieser Erfahrungsaustausch kann konventionelle Erzeuger dazu bewegen, den Schritt zum Bio-Anbau zu wagen.
Wie präsentieren Sie die Marke Prince de Bretagne-Biogemüse den Verbrauchern gegenüber? Welche Botschaften vermitteln Sie?
An erster Stelle steht die Einhaltung des spezifischen Lastenhefts für den ökologischen Landbau und insbesondere für den Bio-Gemüseanbau: Anbau im Freiland, kein Einsatz von synthetischen Betriebsmitteln oder chemisch-synthetischer Schädlingsbekämpfungsmittel bei den Kulturen, Fruchtfolge zur Erhaltung der Bodenqualität… Im Durchschnitt bauen unsere Erzeuger auf ihrem Betrieb 5 bis 10 verschiedene Gemüsesorten an, zusätzlich zu den mit Hülsenfrüchtlern realisierten Vegetationsbedeckungen, durch die Stickstoff gebunden werden kann. Und dann gibt es natürlich noch die jährlichen Überprüfungen, die von Kontrollorganismen wie Bureau Veritas oder Ecocert durchgeführt werden.
Um die Umweltprobleme und ökologischen Herausforderungen zu bewältigen, können wir uns jedoch nicht nur allein auf das Lastenheft beschränken. Wir arbeiten daher auch an Lösungen für andere Problematiken wie die Reduzierung von Plastikverpackungen (frz. APEC-Gesetz zur Vermeidung von Verschwendung und für Kreislaufwirtschaft) oder die Verbesserung der CO2-Bilanz durch den möglichen Einsatz von erneuerbaren Energien. Diese Arbeiten sind ebenfalls konkrete Antworten auf starke gesellschaftliche Erwartungen.
Was sind die nächsten Kommunikationsmaßnahmen von Prince de Bretagne in Richtung der Fachleute aus Handel und Vertrieb?
Mitglieder des Prince de Bretagne-Teams sowie Erzeuger und Händler, darunter auch Pouliquen, werden auf der nächsten Fruit Logistica-Messe vom 5. bis 7. April in Berlin vertreten sein, dann auf der Natexpo Lyon im September sowie auf der Fruit Attraction in Madrid im Oktober 2022.

Wenn Sie in Deutschland, der Schweiz, Belgien, Holland, Dänemark oder Osteuropa ansässig sind und schon einmal mit Pouliquen im Geschäft waren, dann kennen Sie sie bereits: Es geht um Emmanuelle Bosser, die seit 16 Jahren unsere Vertriebsmitarbeiterin für Nord- und Osteuropa ist.
Wir möchten Ihnen ihren Werdegang vorstellen, vom Berufsanfang im Exportgeschäft bis heute, und Ihnen ermöglichen, unser Unternehmen durch die Beschreibung ihrer Aufgabenfelder besser kennenzulernen.
Spezialisiert auf den Export von Frischgemüse
Emmanuelle hat schon immer im Gemüsehandel gearbeitet. Nach einer Ausbildung in Angewandten Fremdsprachen (frz.: „LEA“) erwarb sie einen Masterabschluss in internationalem Handel und Marketing in der Lebensmittelbranche. Nach Abschluss ihres Studiums, in dessen Rahmen sie ein Jahr in Manchester (UK) verbrachte, bekam sie eine erste Stelle als Vertriebsmitarbeiterin für Frankreich und den Export bei einem Tomatenproduzenten in der Nähe von Rennes (35). Nach dieser ersten Erfahrung kehrte sie in ihre Heimatgegend, ins Finistère, zurück und stieß als Vertriebsmitarbeiterin für Nord- und Osteuropa zum Team von Pouliquen.
Beratung und kontinuierliche Beobachtung des Frischgemüse-Marktes
Jeden Morgen kauft und verkauft Emmanuelle zusammen mit Pierre-Yves, unserem Einkaufs-Spezialisten bei der Gemüse-Versteigerung, neben den von den Kunden bestellten Schalotten und Zwiebeln zusätzlich auch noch anderes Gemüse.
Emmanuelles Aufgabe ist allerdings nicht auf diese Tätigkeiten beschränkt.
Im Laufe der Jahre hat sie sich eine sehr gute Kenntnis des Marktes und der Erwartungen ihrer Kunden angeeignet. In enger Zusammenarbeit mit Pierre-Yves und den anderen Vertriebsmitarbeitern beobachtet sie die Entwicklungen auf dem Frischgemüse-Markt. Dadurch ist sie in der Lage, ihre Kunden bestens zu beraten und ihnen Angebote zu unterbreiten, die ihrem Bedarf in Bezug auf Sorten, Mengen, Größen und Preise entsprechen.
Pouliquen – Teamarbeit als Leitidee
Was Emmanuelle im Unternehmen besonders schätzt, sind die Organisation und die Atmosphäre. “Wir sind alle im selben Team. Die Werte des Unternehmens sind einfach und grundlegend, gegenseitige Hilfe ist wichtig.”
Bei Pouliquen ist das Management in der Tat nicht vertikal, jeder kann Vorschläge einbringen. Auch die Zusammenarbeit ist ein fester Bestandteil des Organisationsmodells des Unternehmens. So arbeitet Emmanuelle im Einkauf eng mit Pierre-Yves zusammen, sowie mit David, unserem Logistikleiter und Kommissionierer, oder Loïc, unserem Qualitätsmanager. Diese Arbeitsweise ermöglicht es uns, reaktionsschnell zu sein und die Bedürfnisse unserer Kunden bestmöglich zu erfüllen.
Im gleichen Sinne beteiligen sich alle Beschäftigten an der Arbeit in der Produktion (Verpackung, Etikettierung usw.), wenn das Auftragsvolumen es erfordert, die Normalbesetzung zu unterstützen.
“Die Arbeit hier ist überhaupt nicht eintönig. Jeden Morgen ist man gespannt auf das, was der Tag wohl bringt.”
Eine Leidenschaft für Fremdsprachen
Emmanuelle spricht neben ihrer Muttersprache Französisch auch fließend Deutsch und Englisch. Seit ihrer Kindheit hegt sie eine Leidenschaft für Fremdsprachen.
“Ich bin praktisch in Afrika geboren. Mein Vater arbeitete im Ausland. Meine Familie und ich kamen nach Nigeria, als ich ein Jahr alt war. Dort haben wir vier Jahre lang gelebt. Danach sind wir nach Frankreich zurückgekehrt, aber mein Vater hat weiterhin im Ausland gearbeitet: Marokko, Griechenland…. Ich glaube, dass dies zum Teil mein Interesse an fremden Kulturen genährt hat”.
Wenn Sie Emmanuelle noch nicht kennengelernt haben, können Sie sie auf der nächsten Fruit Logistica in Berlin antreffen. Falls Sie vorher Auskunft zu bestimmten Produkten wünschen, setzen Sie sich einfach mit ihr in Verbindung!
Qualität der Produkte, im Service, beim Austausch, aber auch die Qualität des Arbeitslebens für die Angestellten – die Pouliquen-Gruppe überlässt nichts dem Zufall. Loïc Gautier, seit 2016 Qualitätsmanager im Unternehmen, sorgt dafür, dass ein zuverlässiges und effizientes Qualitätsmanagementsystem aufrechterhalten wird. Für dessen Anwendung übernimmt er auch die Rolle eines Koordinators zwischen den verschiedenen Abteilungen des Unternehmens. Erfahren Sie mehr über den Werdegang und die Aufgaben unseres “Mister Qualität”.
Qualität, Sicherheitsumgebung, Loïcs berufliche Karriere
Mit einem BTS-Abschluss in Lebensmittelwissenschaften und -technologie (STA) in der Tasche begann Loïc 2011 als Qualitäts- und Sicherheitsbeauftragter für die Firma Bondu-Paviot der Gruppe Even Restauration, einem großen Unternehmen der Lebensmittelbranche in der Bretagne. Seine Aufgabe bestand damals darin, an vier Standorten in Frankreich ein System zur Gesundheitskontrolle einzuführen. Nachdem er diese Aufgabe erfüllt hatte, beschloss Loïc, seinen Job zu kündigen und sein Studium wieder aufzunehmen. Er erwarb 2015 eine Berufszulassung für Lebensmittelsicherheit (Licence professionnelle en sécurité alimentaire) und 2016 eine weitere Berufslizenz als Koordinator für Qualität, Sicherheit und Umwelt. Mit einer soliden akademischen Grundlage und Berufserfahrung tritt er im November 2016 in die Pouliquen-Gruppe ein.
IFS Food 7: Lebensmittelsicherheit und Kundenzufriedenheit haben bei Pouliquen Priorität
Die nach IFS Food 7 zertifizierte Pouliquen-Gruppe arbeitet ausschließlich mit „Prince de Bretagne“-Gemüsebauern zusammen. Diese sind alle Global Gap zertifiziert und erfüllen somit ein strenges, von „Prince de Bretagne“ vorgegebenes Pflichtenheft. Dennoch stellt Loïc bei jedem Einkauf die Echtheit der Herkunft der Produkte sicher, indem er bei den Genossenschaften SICA und MARAICHERS D’ARMOR die Global Gap-Zertifikate, Mitgliedsnummern und die entsprechenden Anbaudatenblätter der gekauften Chargen von ihren Erzeugern anfordert.
Bei der Warenannahme überwacht er die Qualitätskontrolle, bei der überprüft wird, ob die Schalotten oder Zwiebeln gesund sind und weder Schimmelspuren, Fremdkörper noch Schädlinge aufweisen.
Danach übernimmt er die Nachbereitung der Analyse einer Produktprobe, die von dem unabhängigen Labor Eurofins (44) durchgeführt wird. Diese überprüft die Konformität des Produkts mit den in den EU-Vorschriften festgelegten Höchstgrenzen für Pflanzenschutzmittelrückstände und die Einhaltung der geltenden Normen für die Lebensmittelsicherheit.
Sobald die Konformität der Produkte validiert wurde, sorgt unser Qualitätsmanager für die interne Rückverfolgbarkeit der Produkte, indem er den Chargen eine Nummer zuweist, mit der sie bis zur Lieferung an unsere Kunden in Frankreich oder im Ausland verfolgt werden können.
Aufmachung, Verpackung und Transport
Neben der Qualitätskontrolle der Produkte stellt Loïc auch sicher, dass die Verpackungen sowie die verschiedenen von Pouliquen verwendeten Aufmachungen (Netze, Etiketten, Kartons, Steigen usw.) den Vorschriften entsprechen. Auch hier stellt er sicher, dass die Vorschriften zur Lebensmittelsicherheit eingehalten werden, indem er darauf achtet, dass er über die obligatorischen Konformitätserklärungen unserer Lieferanten, die Analysebulletins und alle Dokumente verfügt, die zur Überprüfung der Qualität und Sicherheit der Produkte erforderlich sind.
Vor dem Versand wird eine letzte Kontrolle des Endprodukts durchgeführt. Loïc nimmt auch eine Kontrolle des Anhängers des Transportunternehmens vor. Sauberkeit, Geruch – die Inspektion ist akribisch. Ohne die Freigabe durch einen Qualitätsmanager darf keine Ware verladen werden.
“Ich möchte, dass sich der Kunde in Bezug auf seine Produktbeschaffung im Vorfeld die richtigen Fragen stellt und nach der Bestellung nicht mehr darüber nachzudenken braucht.”
Unsere Teams sorgen jeden Tag dafür, dass optimale Bedingungen vorliegen, um die Qualität und die Rückverfolgbarkeit der von uns vertriebenen Produkte zu gewährleisten. Unsere Zertifizierung nach IFS Food Level 7 ist der greifbare Beweis für unsere sorgfältige und seriöse Arbeit.
Sicherheit für Personal und Umwelt
Neben der Produktsicherheit ist Loïc auch der Garant für die Sicherheit der Mitarbeiter und der Umwelt. Für die Sicherheit der Mitarbeiter bewertet er die Berufsrisiken und Gefahren je nach Arbeitsplatz, schlägt Entwicklungen und Verbesserungen vor. Kürzlich arbeitete er mit einem Ergonomie-Spezialisten an der Prävention von Muskel- und Skeletterkrankungen (MSE), die an bestimmten Arbeitsplätzen auftreten können, und an der Lärmminderung für die Mitarbeiter, die in der Verpackung arbeiten.
“Pouliquen legt großen Wert auf das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter. Dies führt dazu, dass gute Arbeit geleistet wird, was sich in weniger Fehlbestellungen und einer hohen Kundenzufriedenheit ausdrückt. Wir zählen auch sehr wenige Krankheitsausfälle und haben ein gutes Arbeitsklima bei uns.”
Für die Umweltsicherheit analysiert Loïc signifikante Auswirkungen der Unternehmenstätigkeit wie Lärmbelästigung oder die Entsorgung organischer Abfälle. In diesem Rahmen arbeitet das Unternehmen Pouliquen seit mehreren Jahren mit einem lokalen Produzenten zusammen, dem es alle seine organischen Abfälle (beschädigte oder verfaulte Knollen, Schalen von Schalotten und Zwiebeln usw.) übergibt. Dieser verwertet sie mithilfe einer Biogasanlage. Loïcs nächstes Ziel im Umweltbereich ist es, die Kartonverpackungen noch besser zu verwerten.
Der Winter ist in der Bretagne angekommen und mit ihm (unter anderem) unser köstlicher Blumenkohl. Um ein Gemüse besonders ins Licht zu rücken, haben wir diesmal Catherine Caignard besucht, die in Sibiril, einer Gemeinde weniger als 5 km vom Hauptsitz von Pouliquen entfernt, im Finistère Blumenkohl anbaut.
Eine manuelle und sorgfältige Ernte
Jetzt im Dezember ist die Blumenkohlsaison in vollem Gange. Das Wetter ist kühl und feucht, perfekt, um schönes, weißes, schweres und kompaktes Gemüse zu erhalten. Im Jahr 2020 haben Catherine und ihre Partner 600 000 Köpfe Blumenkohl auf dem Betrieb geerntet, das sind durchschnittlich 8400 Köpfe pro Hektar.
Blumenkohl wird zwar maschinell gepflanzt, die Ernte erfolgt allerdings vollständig von Hand. Jeder Kopf wird vor dem Abschneiden überprüft. Es wird nur verzehrfertiger Kohl geerntet. Das Gemüse wird direkt auf dem Feld abgepackt, zur neuen „Prince de Bretagne“- Station in Vilar Gren (29) befördert und dort nach den entsprechenden Kontrollen zur Übereinstimmung mit dem Pflichtenheft zugelassen, bevor es versandt wird.
Gewährleistung der Frische des Blumenkohls
Um qualitativ hochwertige Produkte anbieten zu können, geben die „Prince de Bretagne“- Partnerlandwirte am Tag vor dem Verkauf bekannt, wie viel Gemüse sie am nächsten Tag ernten können. So wird das Gemüse, darunter auch Blumenkohl, nur wenige Stunden vor dem Versand an unsere Kunden geerntet. Es ist ein Vertrauensverhältnis zwischen den Landwirten, „Prince de Bretagne“ und unserem Unternehmen, das es uns ermöglicht, den Bedürfnissen unserer Kunden sowohl hinsichtlich der Menge als auch der Qualität des von uns vermarkteten Frischgemüses gerecht zu werden.
Blumenkohl, ein ganzjährig verfügbares Gemüse.
Auf dem Betrieb von Catherine Caignard beginnt das Pflanzen des Blumenkohls um den 14. Juli und endet meist Anfang der zweiten Augusthälfte. Eine Woche Unterschied bei der Pflanzung im Sommer ergibt einen Monat Unterschied bei der Blumenkohlernte im Winter und im Frühjahr. Andere Betriebe bevorzugen eine frühere oder spätere Pflanzung. Diese zeitliche Verschiebung in Verbindung mit der Mischung verschiedener Sorten ermöglicht es, das ganze Jahr über Kohl zu ernten.
Neben dem Erntezeitpunkt, der sich von Sorte zu Sorte unterscheidet, hat jede Sorte auch ihre eigenen Geschmackseigenschaften. So ist Blumenkohl, der zu Beginn der Saison im September geerntet wird, am zartesten. Die im März und April geernteten sind kräftiger im Geschmack. Jeder wird im Laufe der Jahreszeiten seine Lieblingsblumenkohlsorte finden.
Landwirt vom Vater auf die Tochter
Wie viele andere landwirtschaftliche Betriebe in der Bretagne ist auch Catherines Betrieb ein Familienbetrieb. Vor ihr bewirtschafteten ihre Großeltern und ihre Eltern das Land im Léon (einer Gegend des Nord-Finistères). Der Betrieb ist auf die Produktion von Feldsalat und Blumenkohl spezialisiert und hat vier Gesellschafter: Catherine, ihren Vater (der Ende Dezember in den Ruhestand geht), ihren Cousin Arnaud Guillerm und Jean-Jacques Quemeneur, der ebenfalls Sohn eines Landwirts aus der Region ist. Acht Angestellte und etwa zwanzig Saisonarbeiter helfen ihnen bei den verschiedenen landwirtschaftlichen Arbeiten.
Die Arbeit der lokalen Erzeuger aufzuwerten, ist für Pouliquen eine Priorität.
Pouliquen liegt es am Herzen, mit lokalen Erzeugern zusammenzuarbeiten. Alle unsere Partnererzeuger befinden sich weniger als 100 km vom Sitz unseres Unternehmens entfernt. Der Betrieb von Catherine Caignard, der nur 5 km von unserem Unternehmen entfernt angesiedelt ist, ist ein gutes Beispiel für unser Engagement. Mit dem Handel von Gemüse aus der Bretagne unterstützen wir die Region und tragen dazu bei, dass sie auch am anderen Ende der Welt zu Ansehen gelangt und als Lebens- und Wirtschaftsraum gestärkt wird.
Weitere Informationen zu unserem Blumenkohlangebot finden Sie hier:
In diesem Herbst stellt Pouliquen zwei neue Mitarbeiter ein, womit sich die Zahl der seit Juni erfolgten Einstellungen auf sechs erhöht. Diese Neueinstellungen sind die Konsequenz eines Eintritts in den Ruhestand, aber vor allem einer starken Zunahme der Geschäftstätigkeit. Produktion, Verpackung, Auftragsvorbereitung – machen Sie Bekanntschaft mit den neuen Mitgliedern des Pouliquen-Teams!
Sieben neue Mitarbeiter und -innen
Beginnen wir mit der Abteilung für die Kommissionierung von Gemüse. Hier hat Norbert den Job übernommen. Derzeit arbeitet er mit Pierre-Yves zusammen, unserem Leiter für Auftragsvorbereitung und Logistik, der bereits seit 18 Jahren im Unternehmen tätig ist. Gemeinsam sind sie für die Auftragsvorbereitung, aber auch für die Organisation und Logistik des Unternehmens im weiteren Sinne zuständig. Norbert hat bereits mehrere Jahre Erfahrung im Frischgemüsesektor, was für Pouliquen ein eindeutiger Vorteil ist.
In der Verpackungsabteilung ist Alain neu hinzugekommen und bildet ein Zweierteam mit… Alain (ja, das vereinfacht die Sache – oder auch nicht…). Unsere Alain(s) arbeiten an unserem Standort Lanveur, der nur wenige Kilometer vom Hauptsitz von Pouliquen entfernt ist. Der neu hinzugekommene Alain verfügt über ein solides Wissen über Mechanik. Maschinen kennt er in- und auswendig! Diese Kompetenz ist zweifellos ein Gewinn fürs Unternehmen.
In der Produktion sind vier neue Mitarbeiter zu unseren Teams gestoßen: Marina, Samantha, Céline und Christophe. Auch sie arbeiten jeweils zu zweit mit einem erfahreneren Mitarbeiter zusammen. Letztere können ihnen im Betriebsalltag erklären, was genau an den verschiedenen Posten zu tun ist und sie bei Bedarf unterstützen. Diese Organisation erleichtert die Integration neuer Mitarbeiter und fördert den Austausch von Know-how und Ideen.
Zu diesen sechs Neuzugängen kommt bei Pouliquen noch Jordan dazu, ein junger Mann, der als Verstärkung von Juli bis Dezember 2021 im Einsatz sein wird. Obwohl er neu im Unternehmen ist, kennt er es schon sehr lange. Denn sein Onkel und seine Mutter arbeiten seit vielen Jahren bei Pouliquen. Seine Großmutter Michèle hat das Unternehmen im vergangenen Frühjahr nach 22 Jahren verlassen, um in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen.
Vermeidung von Personal-Turnover zur Gewährleistung von Produkt- und Dienstleistungsqualitä
Für Pouliquen ist es von jeher ein Anliegen gewesen, mit Mitarbeitern von vor Ort zu arbeiten. Dies ist ein besonderes Engagement für die Beschäftigung lokaler Arbeitskräfte und die Zukunft unserer Region.
Die Fluktuation innerhalb der Teams wird also einerseits dadurch vermieden, dass also lieber Mitarbeiter eingestellt werden, die hier im Nord-Finistère leben, als auch durch Kohäsionsmaßnahmen, die für größeren Zusammenhalt der Teams sorgen. Auch wenn die Corona-Pandemie seit dem Frühjahr 2020 unsere Gewohnheiten durcheinander gebracht und gesellige Veranstaltungen stark eingeschränkt hat, versuchen wir weiterhin, Momente für Treffen und Austausch zu finden.
Für die Geselligkeit haben wir zum Beispiel intern Prognosen in Bezug auf die Ergebnisse der Europameisterschaft 2021 (Fußball) erstellt. Dies führte zur Organisation eines Umtrunks für die Preisverleihung (die übrigens größtenteils von Personen gewonnen wurden, die keine Fußball-Fans sind…).
Um die Teams in das Leben des Unternehmens einzubinden, organisieren wir vierteljährlich abteilungsübergreifende Treffen, an denen Mitarbeiter aus den verschiedenen Abteilungen teilnehmen: Vertrieb, Qualität, Produktion, Buchhaltung usw.
“Durch diese Treffen können wir eine Bilanz zu den jeweiligen Projekten des Unternehmens ziehen. Sie ermöglichen es auch jedem, sich an transversalen Themen wie Qualität und Innovation zu beteiligen. Erwartungen und Ideen werden dabei frei geäußert”, erklärt Gérard Quillévéré, Direktor der Pouliquen-Gruppe.
Abbau von Schranken zwischen den AbteilungenDécloisonner les services
Um die Betriebsabläufe zu optimieren, sorgt die Unternehmensleitung dafür, dass alle Mitarbeiter mindestens einmal pro Woche an der Produktionslinie arbeiten. Dadurch wird es jedem ermöglicht, die Funktionsweise und die Limits unserer Produktionsanlagen zu verstehen. Es sorgt auch für besseren Austausch zwischen den Abteilungen, deren Mitarbeiter sonst kaum Gelegenheit hätten, sich zu treffen. Unser Betriebsleiter bildet keine Ausnahme von dieser Regel, insbesondere, wenn der Arbeitsrhythmus hoch ist oder die Teams sonstwie auf Schwierigkeiten stoßen.
Bei Pouliquen haben alle Mitarbeiter dasselbe Ziel vor Augen: die Zufriedenheit unserer Kunden, und wir arbeiten alle täglich daran, dieses Ziel zu erreichen oder sogar zu übertreffen.
Wenn Sie sich vorstellen könnten, bei uns zu arbeiten, senden Sie uns bitte Ihren Lebenslauf oder kommen Sie einfach mal im Unternehmen vorbei.
In nur wenigen Jahren hat unser Unternehmen den Verkauf von 50 Tonnen Schalottenzöpfen pro Jahr auf durchschnittlich 500 bis 600 Tonnen jährlich gesteigert. Diese Entwicklung hat es dem Unternehmen Pouliquen ermöglicht, seine Position als europäischer Marktführer im Handel mit traditionellen Schalotten zu festigen. Das Flechten von Schalotten hat in der Nordbretagne dieses Jahr bereits vor einem Monat begonnen. Die Technik, die für unsere Region typisch und über 150 Jahre alt ist, hat viele Vorteile. Nutzen wir diesen Saisonbeginn, um dieses atypische Produkt genauer in Augenschein zu nehmen.
Traditionelle Schalottenzöpfe – Garantie für optimale Qualität
Alle unsere Schalottenzöpfe sind vollständig handgefertigt. Obwohl wir bereits großen Wert auf die Auslese unseres Gemüses legen, kommen die geflochtenen Schalotten noch in den Genuss einer zusätzlichen Kontrolle. Unsere Mitarbeiter prüfen die Schalottenzwiebeln einzeln auf ihr Aussehen und ihre Qualität, bevor sie mit den anderen Bulben im Geflecht verbunden werden. Das Risiko, dass eine beschädigte Schalotte dabei nicht auffällt und nicht entfernt wird, ist daher äußerst gering.
100% bretonische Produktion
Die Schalotten, die wir flechten, werden alle von unseren Prince de Bretagne-Partnererzeugern angebaut. Die Produkte entsprechen daher strengen Spezifikationen, die Qualität und Rückverfolgbarkeit gewährleisten.
Für die Herstellung unserer Schalottenzöpfe haben wir die lange Schalotte ausgewählt, eine besondere Sorte der traditionellen Schalotte. Wir bevorzugen mittelgroße Schalotten (Kaliber 30 bis 45 mm). Das Flechten, das nach dem 15. August beginnt, dauert bis Mai an, danach kümmern wir uns um die Sommergemüse. Um ihren gesamten Nährwert und ihre ansprechende optische Erscheinung zu erhalten, bewahren wir die Schalotten bis Januar/Februar gut belüftet bei Umgebungstemperatur auf. Danach lagern wir die Zwiebeln in einem gekühlten Raum bei einer Temperatur von 0 bis 1°C.
Der Schalottenzopf, ein vollständig handgefertigtes Produkt
Wir sprechen hier zwar nicht von „Haute Couture“, aber wir können dennoch die ausschließlich von Hand gefertigte Arbeit hervorheben… Von der Auswahl der Zwiebeln bis hin zu ihrer Verpackung werden alle Schritte zur Herstellung der Schalottenzöpfe manuell durchgeführt. Für einen einzigen Schalottenzopf werden zwei Minuten benötigt. Hinzu kommt die Zeit, die benötigt wird, um die Schalotten in Netze zu verpacken und in Kisten zu legen, was ebenfalls von Hand geschieht.
Das Unternehmen Pouliquen überträgt das Flechten der Schalotten zwei langjährigen lokalen Partnern: einem Erzeuger aus der Gegend von Cléder sowie der Agrargenossenschaft Stereden in Plounévez-Lochrist.
Natürliche Materialien für Verpackung und Aufmachung
Für die neue Saison hat sich Pouliquen entschieden, Produkte anzubieten, die mit 100 % natürlichen Materialien abgepackt sind. Wir befestigen die Schalotten mit Jute- oder Hanffäden an einem Holzstab. Dieses neue Material ersetzt den bisher verwendeten synthetischen Raffiabast. Wir haben die Kunststoffnetze durch Holzzellstoff-Netze ersetzt. Abgesehen von der Umweltfreundlichkeit dieses Vorgehens ermöglichen diese neuen Verpackungsmethoden, ein Endprodukt anzubieten, das allen Anforderungen des gehobenen Marktsegments entspricht.
Wozu dient das Flechten der Schalotten?
Diese Art der „Aufmachung“ haben wir den Johnnies zu verdanken. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts überquerten diese Erzeuger aus dem Léon* jeden Sommer den Ärmelkanal, um ihre Produkte in England zu verkaufen. Sie flochten Zwiebeln und Schalotten, um sie besser zur Geltung zu bringen und vor allem zur Erleichterung des Transports… mit dem Fahrrad. Diese Technik wurde schnell zu einem festen Bestandteil der Agrarlandschaft der Nordbretagne und wird auch heute noch angewandt.
Der Schalottenzopf hat nicht nur seinen ästhetischen Aspekt und seinen historischen Wert, sondern wirkt auch als natürlicher Keimhemmer. Dank der Zopf-Präsentation wird die Haltbarkeit der Schalotten verlängert, was einen weiteren Vorteil dieses Vorzeigeprodukts darstellt, das wir Ihnen anbieten. Unser Verkaufsteam steht Ihnen gern für weitere Informationen zu Schalottenzöpfen oder zu anderen Produkten zur Verfügung. Informieren Sie uns über Ihren Bedarf.
*Der Léon ist ein Teil des Nord-Finistère (29) und das Haupt-Gemüseanbaugebiet des Departements.
Wie jedes Jahr bietet Pouliquen Ihnen nun auch wieder drei emblematische Gemüsesorten aus der Nordbretagne an. Der Sommer neigt sich ja dem Ende zu, und sehr bald werden die kleinen lila Artischocken, Romanesco sowie grüner Blumenkohl wieder mehr Platz auf den Verkaufsständen und den Tellern einnehmen!
Sonne und Regen – ideales Duo für die Qualität von Artischocken und Kohl
Wenn die Niederschläge in der Bretagne die Sommertouristen ein bisschen missmutig werden lassen, freut sich das Gemüse unserer Region eher darüber. Der Sommer 2021 war geprägt von schönen Sonnentagen und ausreichenden Niederschlägen, die ein gutes Wachstum des im Freiland angebauten Gemüses ermöglichten. Die Temperaturen lagen zwischen 20° und 25°C, so dass das Gemüse keiner extremen Hitze ausgesetzt war. Artischocken, Romanesco und Blumenkohl werden in diesem Jahr gut kalibriert ausfallen. Durch den Regen im August haben vor allem der grüne Blumenkohl und der Romanesco schön geformte Köpfe mit gutem Gewicht entwickelt.
Auch die kleine lila Artischocke profitierte von dem milden, feuchten Sommer. Der Höhepunkt der Produktion dieser Sorte wird um den 10. September herum erwartet.
Verfügbare Größen:
- Kleine lila Artischocke: Kaliber 24 / 34 / 44 / 54 Köpfe
- Grüner Blumenkohl: Kaliber 6 und 8 Stück
- Romanesco: Kaliber 6 und 8 Stück
Große Mengen verfügbar
Pouliquen ist auf den Export dieser drei Produkte spezialisiert, insbesondere für den italienischen und spanischen Markt. Als offizieller Vertriebspartner von Prince de Bretagne arbeiten wir seit vielen Jahren unter Vertrag mit bretonischen Erzeugern zusammen. Das Know-how unserer Partnererzeuger in Verbindung mit den logistischen Möglichkeiten von Pouliquen ermöglicht es uns, qualitativ sehr hochwertige Produkte von tadelloser Frische anzubieten. Dank dieser Nähe und Erfahrung können wir unseren Kunden auch große Mengen an Gemüse zu attraktiven Preisen garantieren.
Logistik und Verpackung
Für den italienischen und spanischen Markt stellt Pouliquen täglich Lieferungen für den nächsten bzw. übernächsten Tag sicher. Wir erfüllen alle Anforderungen, von Mischpaletten bis hin zur kompletten LKW-Ladung.
Kleine violette Artischocken, Romanesco und grüner Blumenkohl werden in Prince de Bretagne-Kisten verpackt. Nichtsdestotrotz checken wir gemeinsam mit unseren Kunden alle Anfragen für spezifische Aufmachungen und Verpackungen. Was sind Ihre verpackungsspezifischen Bedürfnisse?
Das Lieblingsgemüse des Teams
In diesem Monat geben Ihnen drei unserer Mitarbeiter Auskünfte zu ihrem jeweiligen Lieblingsgemüse.
Gérard Quillévéré, Geschäftsführer der Firma Pouliquen, hat den Romanesco wegen seiner besonderen Spiralform und seiner leuchtend grünen Farbe ausgewählt. Romanesco ist ein fester, feinkörniger, üppiger und dichter Kohl. Er hat einen feinen Geschmack mit einem Hauch von Haselnuss. Er kann sowohl roh und knackig als auch gekocht und schmelzend-weich verzehrt werden.
Stéphanie Della Schiava, Handelsvertreterin für die Zone Südeuropa, Spezialistin des italienischen Marktes, bevorzugte die kleine lila Artischocke wegen ihrer gewagten Mischung aus grünen und violetten Farben. Haben Sie es bemerkt? Diese Artischocke hat die Besonderheit, dass sie kein Heu hat, also kein Haarbüschel wie ihre Cousins, die Camus-, Castel- und Kardinal-Artischocken. Die kleine violette Artischocke hat einen exquisiten Geschmack und ein zartes, schmelzendes Herz.
Julie Sousset, unsere neueste Mitarbeiterin im Verkaufsteam, die für den spanischen, britischen und osteuropäischen Markt zuständig ist, hat eine Vorliebe für grünen Blumenkohl. Diese Blumenkohlsorte, die erst seit wenigen Jahren populär ist, weist die gleichen Geschmackseigenschaften wie ihr Cousin auf, der weiße Blumenkohl. Die grüne Variante hat jedoch den Vorteil, dass sie mehr Farbe auf die Verkaufsstände und Teller bringt.
Und welches Gemüse würden Sie in diesem Herbst ganz oben auf das Siegertreppchen setzen?

Pouliquen nimmt regelmäßig Praktikanten in den verschiedenen Firmenabteilungen auf. Auf diese Weise öffnet sich das Unternehmen nach außen und beteiligt sich an der Ausbildung zukünftiger Fachkräfte. In diesem Jahr sind zwei Studenten im Unternehmen präsent, Florian im Financial Controlling und Paul im Vertrieb. Zwei sehr unterschiedliche Profile, aber derselbe Wunsch, sich mehr Wissen anzueignen.
Florian, Controlling und Optimierung der Unternehmensführung
Florian stammt aus Bordeaux und ließ sich nicht vom bretonischen Nieselregen abhalten, sich bei Pouliquen noch andere Kenntnisse anzueigen (da er die Managementhochschule im nordfranzösischen Lille besucht, war er bereits an kühlere Temperaturen gewöhnt). Es ist ein Praktikum von fast 4 Monaten, das er in der Buchhaltung mit Severine Malherbe als Praktikumsbetreuerin absolviert. Seine Zielsetzung und Aufgabe? Eine digitale Schnittstelle zu schaffen, die die Rentabilität des Unternehmens in seinen beiden Aktivitäten optimiert: im Handel und in der Verpackung. Seit Beginn seines Praktikums arbeitet er daran, eine komplette Kostenaufstellung vorzunehmen und eine Matrix zu erstellen, die anschließend digitalisiert wird. Dieses innovative Tool wird die Einführung eines neuen Enterprise-Resource-Plannings begleiten und die Unternehmenssteuerung erleichtern.
Auf die Frage, was er an seinem Praktikum schätzt, hebt Florian die Autonomie hervor, die ihm von Gérard Quillévéré , dem Unternehmensleiter, und seiner Praktikumsbetreuerin gewährt wird.
„Ich bin nicht auf eine Aufgabe beschränkt. Ich habe zwar einen Hauptauftrag, aber im Laufe der Wochen können mir andere Missionen gegeben werden, und ich kann auch welche vorschlagen. Gérard ist immer bereit, mir Ratschläge zu geben, ohne dass ich mich beaufsichtigt fühle.“
Paul, Frischgemüsehandel und -verkauf
Eine andere Abteilung, ein anderes Profil: Paul hat gerade sein kaufmännisches Praktikum im Rahmen eines technischen Studiums in Vertriebstechniken beendet. Während dieser vier Wochen bei Pouliquen wurde er von Emmanuelle Bosser betreut, einer Vertriebsmitarbeiterin, die für Nordeuropa und insbesondere für Deutschland zuständig ist. Obwohl Paul erst zwei Studienjahre hinter sich hat, verfügt er bereits über viele Fähigkeiten, unter anderem beherrscht er die deutsche Sprache perfekt. Da sein Vater Deutscher ist, ist Paul zweisprachig und kann sich daher problemlos mit Kunden über alle Themen austauschen. Er kommt aus der Gegend des Léon, einer Gemüseanbauregion in der nördlichen Bretagne, wo die Pouliquen-Gruppe ihren Sitz hat, und will später im Obst- und Gemüsehandel arbeiten.
Während seines vierwöchigen Praktikums war Paul sowohl mit kaufmännischen Aufgaben wie der Verfolgung des Auktionsverkaufs, der Erfassung von Aufträgen, der kaufmännischen Prospektion usw. betraut und arbeitete auch in der Verpackung und der Kommissionierung.
Dadurch bekam er eine genauere Vorstellung von genau den Tätigkeitsbereichen, die ihn so sehr interessieren.
„Die Atmosphäre bei Pouliquen ist gut. Jeder hat sich Zeit genommen, mir zu erklären, was ich wissen muss, sowohl im Verkauf als auch bei der Verpackung. Die Integration war einfach. Man hat mir vorgeschlagen, Emmanuelle diesen Sommer während ihres Urlaubs zu vertreten. Ich habe angenommen! Und kann dabei meine Fähigkeiten in den kaufmännischen Funktionen weiterentwickeln.“
Eine gute Kenntnis des Unternehmens ist eine Voraussetzung für ein gelungenes Praktikum
Alle Praktikanten, die bei Pouliquen anfangen, beginnen ihre Ausbildung mit einer Entdeckungswoche. Unabhängig von ihrem Ausbildungsniveau oder ihrer Spezialisierung verbringen sie ihre ersten fünf Tage in den verschiedenen Abteilungen des Unternehmens. Dadurch begreifen sie, wer welche Funktion inne hat und wie alles zusammenhängt. Sortierung, Verpackung, Logistik…
Bevor sie in ihre jeweiligen Abteilungen kamen, durchliefen auch Paul und Florian diese erste Stufe. „So konnte ich die Abläufe verstehen und alle Mitarbeiter kennenlernen“, unterstreicht Florian.
Pouliquen veröffentlicht keine Praktikumsangebote, aber wenn Sie Student sind und den Frischgemüsehandel oder den Verpackungssektor entdecken möchten, nehmen Sie einfach mal Kontakt mit uns auf.

